Vorsicht vor neugierigen Blicken: Gebrauchte Nest-Kameras lassen sich nicht vollständig zurücksetzen

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Nest Cam Indoor Smarte Überwachungskamera
Nest Cam Indoor Überwachungskamera (Nest)

Update: Inzwischen ließ Google verlauten, dass man wohl eine Lösung für das Problem gefunden habe. Besitzer der Kameras müssten hierfür nicht selbst eingreifen, da es sich um eine automatische Aktualisierung handele.

Immer wieder mahnen Hersteller an, dass es beim Verkauf oder der Weitergabe Ihrer alten Smart Home Geräte wichtig ist, dass diese vorher auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden, um Ihre Daten und Ihre Privatsphäre zu schützen. Wir haben jedoch kürzlich feststellen müssen, dass selbst ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen eventuell nicht ausreicht. Genauer gesagt betrifft es die Nest Cam Indoor Überwachungskamera. In diesem speziellen Fall liegt der Schaden auf der Seite der Person, die das gebrauchte Gerät erwirbt, und nicht der Person, die es entsorgt.

Ein Mitglied der Facebook Wink Users Group entdeckte, dass er nach dem Verkauf seiner Nest-Kamera immer noch auf Bilder seiner alten Kamera zugreifen konnte, obwohl es sich nicht mehr um seinen eigenen Feed handelte. Stattdessen betrat er über seinen Wink-Account den Feed des ahnungslosen neuen Besitzers. Als der ursprüngliche Besitzer hatte er die Nest-Kamera mit seinen Wink-Smart-Home-Hub gekoppelt. Die Verbindung wurde offenbar auf irgendeine Weise fortgesetzt, selbst nachdem er die Smarte Kamera auf Werkseinstellungen zurückgesetzt hatte.

Eine Möglichkeit, die smarte Kamera komplett zurückzusetzen, gibt es bislang noch nicht. Besitzer von gebrauchen Kameras dieses Modells sollten diese bis auf weiteres deaktivieren.

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